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DIE 5 MEISTGESTELLTEN FRAGEN
UND DEREN ANTWORTEN

Sollte die Batterie zum Nachladen ausgebaut werden um Schäden am Fahrzeug zu vermeiden? Bitte achten Sie auf die Type des Ladegerätes. Vielfach finden sich in der Bedienungsanleitung des Fahrzeugherstellers bzw. in jener des Ladegeräteherstellers wertvolle Tipps zum Laden im Fahrzeug. Generell gilt dass vollautomatische Ladegeräte (Ladespannungsbegrenzung mit 14,8V) für die Ladung der im Fahrzeug verbauten Batterie gut geeignet sind.

 

Sollte Ihr Ladegerät einen automatischen Modus mit Spannungen >15,9V haben ist die Batterie unbedingt von der Bordelektronik zu trennen bzw. aus dem Fahrzeug auszubauen. Im schlimmsten Fall könnten die verbauten Steuergeräte durch Überspannungen zerstört werden, der dadurch entstandene Schaden wäre enorm! Achtung: Hinweise des Fahrzeugherstellers beim Abklemmen beachten.

 

– Batterien dürfen nur mit Gleichstrom geladen werden. Pluspol (+) der Batterie mit dem Pluspol (+) des Ladegeräts und Minuspol (-) mit Minuspol (-) des Ladegeräts verbinden.

– Ladegerät erst nach dem Anschluß der Batterie einschalten. Bei Ende der Ladung erst das Ladegerät abschalten.

– Als Ladestrom wird ein Zehntel der Kapazität empfohlen. (z.B. 44 Ah: 10 = 4,4 A Ladestrom).

– Die Säuretemperatur darf während der Ladung 55 Grad C nicht übersteigen. Bei Überschreitung ist die Ladung zu unterbrechen.

– Beim Laden für gute Belüftung sorgen.

- Die Verschraubungen der Batterien müssen nicht geöffnet werden.

- Beachten Sie, dass die 1,2fache der entnommenen Kapazität wieder retour geladen werden muss. (z.B.: entnommene Kapazität 30Ah --> Rückladung 36Ah!)

- Die Ladung ist beendet, wenn der Strom gegen 0 geht bzw. nicht mehr abnimmt oder das Automatikladegerät abschaltet.

 

Für tiefentladene Nassbatterien wird eine Ladespannung von 16V empfohlen (Batterie unbedingt von der Bordelektronik trennen)!

 

Achtung: Während der Ladung bildet sich hochexplosives Knallgas! Feuer, Funken, offenes Licht und Rauchen verboten!

Duracell Extreme AGM:

Unbedingt mit spannungsgeregeltem Ladegerät laden (max. 14,8V)! Die Verwendung herkömmlicher, nicht spannungsgeregelter, Ladegeräte zerstört die Batterie durch Überladung und verursacht ein Entweichen des Elektrolytes!

Ja, wesentlich.
Eine konventionelle Starterbatterie ist, wie der Name schon sagt, grundsätzlich für eines konzipiert, einen hohen kurzen Energieschub zu liefern um das Kraftfahrzeug zu starten.

Sobald der Motor läuft, sorgt das Ladesystem des Fahrzeugs dafür dass die aus der Batterie entnommene Energie wieder nachgeladen wird und versorgt weiters alle anderen elektrischen Verbraucher.

 

Eine Start/Stopp-Batterie ist für wesentlich mehr, als den reinen Motorstart verantwortlich.

Nämlich um die verschiedenen elektrischen Verbraucher mit Energie zu versorgen wenn das Fahrzeug steht und der Motor nicht läuft (stoppt). Hier muss die komplette Bordnetzversorgung inklusive nächstem Startvorgang sichergestellt werden! Das bedeutet, dass sich die Technik und die Komponenten einer Start/Stopp-Batterie wesentlich von denen einer konventionellen Starterbatterie unterscheiden.


Bitte beachten:
Wird in ein Kfz mit Start/Stopp-Technologie, irrtümlich - aufgrund eines Zuordnungsfehlers – oder durch falsches Kostenbewusstsein, eine konventionelle Nassbatterie verbaut, ist eine Batteriepanne bzw. ein Totalausfall vorprogrammiert. Je nach Fahrprofil (Kurzstrecke, stop-and-go,..) wird eine konventionelle Starterbatterie innerhalb von wenigen Monaten defekt sein, aufgrund der extrem hohen zyklischen Belastung durch die Start/Stopp-Funktion des Motors.


Die Batteriepanne führt weiters zum Ausfall diverser Fahrzeugfunktionen (inklusive Start/Stopp). Ganz abgesehen vom Ärger über den Batterieausfall, möglichen Zeitverlust, Warten auf Hilfe, Verspätungen, Terminprobleme und Unzufriedenheit mit der verbauten Ersatzbatterie.

 

Verbauen Sie also keinesfalls eine konventionelle Nassbatterie in einem Kraftfahrzeug mit Start/Stopp-Funktion, das serienmäßig mit einer AGM*- bzw. EFB**Batterie ausgestattet wurde. Hier ist im Bedarfsfall unbedingt wieder eine AGM- bzw. EFB Batterie einzusetzen! In identem Gehäuse und identer Leistungsklasse.

 

Duracell Automotive Tipp: Ein Upgrade der Extreme EFB Batterie zur noch leistungsstärkeren und zyklenfesteren Extreme AGM Batterie ist im Gehäuse L3/H6 (70 Ah) und L4/H7 (80 Ah) möglich. Bitte wenden Sie sich dazu an Ihre(n) Duracell Kundenbetreuer/in.

 

*AGM = Absorbent Glass Mat, die Säure ist im Glasvlies aufgesaugt und somit gebunden
**EFB = Enhanced Flooded Battery, die zyklenfeste Starterbatterie

So rechnen Sie die richtige Kapazität für ihre Duracell Leisure aus.

Ein Beispiel: Sie suchen eine Versorgungsbatterie für Ihr Elektro-Boot. In einem 24V-Bordnetz kommt ein 600W starker E-Motor zum Einsatz. Zusätzlich müssen ein Radio, diverse Positionslichter und ein Echolot mit Strom versorgt werden (zusammen 50W). Sie wollen eine Autonomie von 5 Stunden haben.

 

Diese Werte werden nun in die Formel

Watt : Volt = Ampere x Stunden x Sicherheitsfaktor = Gesamtkapazität in Ah eingesetzt, also: 650 : 24 = 27 x 5 x 1,7 = 230Ah (K20)

 

Der Sicherheitsfaktor sollte standardmäßig, bei Nassbatterien, mit 70% angesetzt werden (bei Rekombinationsbatterien, sprich AGM und Gel mit 30%). Im vorliegenden Fall würden wir Ihnen den Einsatz von vier Duracell Leisure DL115  (jeweils 115Ah), die Sie seriell (2x12V=24V) und parallel schalten, empfehlen.

Aufgrund der sensiblen Elektronik im Fahrzeug soll generell nur mit einem Starthilfegerät (z.B. Banner Booster) Starthilfe geleistet werden.

 

  • Starthilfe von Auto zu Auto kann beim Abklemmen zu Spannungsspitzen führen und dabei die Elektronik des Fahrzeugs beschädigen oder sogar zerstören.
  • Daher bei Gebrauch von Starterkabeln nachstehende Anleitung befolgen!
  • Bei Starthilfe mit Starterkabel empfiehlt sich der Gebrauch von genormten Starterkabeln (z.B. nach DIN 72 553). – Gebrauchsanweisung der Starterkabel beachten.
  • Nur Batterien gleicher Nennspannung verbinden.
  • Anklemmen: Beide Kfz-Motoren aus! Zuerst die beiden Pluspole 1 mit 2, dann den Minuspol des Spenderfahrzeugs 3 mit einer metallisch blanken Stelle am hilfsbedürftigen Fahrzeug 4 abseits von der Batterie verbinden. (Hinweise des Fahrzeugherstellers beachten).
  • Jetzt hilfsbedürftiges Fahrzeug max. 15 sec. starten, dabei Spenderfahrzeug nicht anstarten.
  • Abklemmen: Kabel in umgekehrter Reihenfolge trennen.
  • Nicht immer ist die Autobatterie im Motorraum verbaut, sondern kann sich auch im Innenraum/Fahrgastraum  bzw. Kofferraum befinden. Das Procedere der Starthilfe bleibt aber unverändert!

Die Entladung der Batterie ist vermutlich auf einen hohen Ruhestrombedarf (>20mA) des Fahrzeuges zurückzuführen.

 

Laden Sie die Batterie mit einem externen Ladegerät (spannungsbegrenzt mit ca. 14,8V) voll und messen Sie die Spannung der Batterie nach einer Stehzeit von mindestens 5h.

 

Die gemessene Spannung sollte im Bereich von 12,7 - 12,8V sein.

 

Liegt diese darüber schalten Sie bitte für ca. 10 Sekunden das Abblendlicht Ihres Fahrzeugs ein und messen die Ruhespannung nach einer Wartezeit von ca. 1 Minute nochmals. Liegt die Spannung unter ca. 12,6V müssen Sie den Ladevorgang nochmals starten.

 

Sollte Ihr Ladegerät einen "Reaktivierungsmodus" besitzen ist die Batterie vor dem Laden unbedingt aus dem Fahrzeug auszubauen!

 

Andernfalls besteht die Möglichkeit dass die Fahrzeug-Elektronik einen irreversiblen Schaden, aufgrund zu hoher Bordnetzspannung, nimmt.